Was ist ein Burnout?
Unter Burnout versteht man eine emotionale, körperliche, psychische und soziale Erschöpfung über einen Zeitraum von mindestens 6 Monaten. Die Übersetzung des englischen Begriffs „Burnout“ bedeutet "ausgebrannt sein". Ein Burnout entsteht durch die dauerhafte Überforderung der eigenen Leistungsfähigkeit - Dauerstress, ohne ausreichenden Ausgleich. Die Betroffenen haben meist nicht gelernt, mit den eigenen Energieressourcen zu haushalten und wissen oft nur unzureichend, wie man sie wieder auffüllt. Gemäss einer im Jahr 2000 vom Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) unter dem Titel «Die Kosten von Stress in der Schweiz» veröffentlichte Umfrage-Studie (link) befinden sich etwa 12 Prozent der Befragten bereits in einem mehr oder weniger fortgeschrittenen Burnout-Prozess.
Das Burnout ist längst keine Manager-Krankheit mehr, vom Burnout können alle Menschen betroffen sein. Ein Burnout-Syndrom lässt sich nicht auf eine einzige Ursache zurückführen und entsteht meistens über einen längeren Zeitraum. Ob jemand gefährdet ist oder nicht, hängt von verschiedenen Faktoren ab:
Arbeitsplatz | Persönlichkeit | Soziales Umfeld |
|
|
|
Die folgenden Anzeichen können auf ein Burnout hinweisen:
- Man fühlt sich häufig müde und hat keine Energie mehr.
- Bei der Arbeit fühlt man sich frustriert und ausgelaugt.
- Man hat das Gefühl, nutzlos zu sein und hat Angst zu versagen.
- Man sieht keinen Sinn mehr in der eigenen Arbeit und verliert das Interesse daran.
Die Konsequenzen sind:
- Rückzug, Hoffnungslosigkeit, Apathie
- Angstgefühle
- Suchtverhalten
- Depression
- Auf der körperlichen Ebene: Schlafstörungen, Gereiztheit, Kopfschmerzen, Schwindel, schmerzhafte Muskelverspannungen im Nacken und Rücken

Grafik: Die 12 Stufen bis zur völligen Erschöpfung.
Quelle: Dr. med. V. Mansmann, NaturaMed Vitalclinic, Bad Waldsee, www.naturamed.de
Selbsttest: Wie hoch ist mein Burnout-Risiko?